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Saison 2016/17

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(5.9.2016) Mit einer unglücklichen 0:1 (0:0)-Niederlage endete für den ASV das Gastspiel beim Nachbarn Spvgg. Durlach-Aue. Das entscheidende Tor gelang Aues Mittelfeldspieler Rouven Gondorf per Handelfmeter in der 58. Minute. In der spielentscheidenden Szene war ASV-Abwehrspieler Thomas Ernst nach einer Auer Ecke der Ball vom Boden an den Oberarm, vielleicht auch an die Schulter gesprungen und Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer gewährte den wild protestierenden Gastgebern den Strafstoßpfiff. Vor der Pause hatten Dragan Paljic mit einem Freistoß (22.) für den ASV, aber auch Aues Stürmer Fabian Geckle mit einem Torschuss, der haarscharf am Gehäuse von Mikel Schuster vorbeiging, die Chance zum jeweiligen Führungstreffer. Vor dem 0:1 hätte Philipp Engert die Führung vorbereiten oder auch selbst erzielen können und auch nach dem Handelfmeter drängte der ASV auf den Ausgleich. In der 66. Minute musste die Auer Abwehr kollektiv auf der Linie retten und der eingewechselte Ufuk Ekincier hatte ebenfalls die Gelegenheit zum Ausgleich. Als in der Nachspielzeit der bereits verwarnte Dennis Hascher einer Flanke nachsetzte und dabei Aues Torwart Dennis Beisser traf, der den Vorzug vor dem Tage zuvor aus Reichenbach zurückgeholten Ermin Besic erhalten hatte, musste der Durlacher Offensivverteidiger mit gelb-rot vom Platz und wird nun am Samstag im Heimspiel gegen den starken FV Lauda fehlen, in dem den ASV das Glück hoffentlich wieder stärker begünstigt.


(28.8.2016  weitere Fotos HIER) Ein torloses Unentschieden bei hochsommerlichen Temperaturen von 33 Grad – Außenstehende könnten auf den Gedanken kommen, hier hätten sich zwei Mannschaften auf einen Nichtangriffspakt geeinigt. Doch das Gegenteil war der Fall. Bis zuletzt suchten in einem abwechslungsreichen, technisch starken Spiel der ASV und Oberliga-Absteiger Germania Friedrichstal die Entscheidung, konnten aber trotz klarer Chancen auf beiden Seiten den entscheidenden Treffer nicht erzielen. Der ASV, der zu den verletzten Tobias Stoll und Merlin Tchanzu Yappi kurzfristig auch noch auf Baransel Yurttas (Hexenschuss) verzichten musste – für ihn rückte Benedikt Pfisterer in die Mannschaft – sah sich in der Anfangsphase verstärkten Angriffsbemühungen von Friedrichstaler Seite ausgesetzt, übernahm aber nach rund einer Viertelstunde die Initiative und hätte bei guten Gelegenheiten durch Philipp Engert und Nico Zimmermann in Führung gehen können. Auf der Gegenseite pfiff ein Friedrichstaler Freistoß von Timo di Giorgio haarscharf am ASV-Gehäuse vorbei.

Nach der Pause war der ASV rund eine halbe Stunde lang die aktivere Mannschaft, doch das Führungstor wollte nicht fallen. Auch nicht auf der Gegenseite, wo Timo di Giorgio gleich mehrfach über das ASV-Tor zielte, die Friedrichstaler aber immer gefährlicher wurden. Bei seiner letzten Aktion traf Abdelrahman Mohammed den Außenpfosten des Durlacher Tores und Mikel Schuster lenkte einen Schuss von Johannes Weiß an die Latte. ASV-Trainer Rouven Müller reagierte mit den offensiven Einwechslungen von Alex Segura und Ajanthan Navaneethakrishnan, dessen ersten Ballkontakt, einen platzierten Kopfball, Germania-Torhüter Sören Hemmelgarn aus dem Winkel holte. Direkt danach hatte Benedikt Pfisterer das 1:0 auf dem Fuß, bis in der Nachspielzeit nach einem Roedling-Freistoß der Ball doch im Durlacher Netz zappelte, doch das Team um Schiedsrichter Sebastian Reichert (Waibstadt) erkannte auf Abseits. Eine Niederlage hätte nach diesem anspruchsvollen Verbandsligaspiel aber auch keine Mannschaft verdient gehabt. Der ASV fährt nach dieser klaren Leistungssteigerung gegenüber dem Saisonauftakt in Reichenbach mit gestärktem Selbstvertrauen am Sonntag nach Aue.


(23.8.2016) Der Dauerkartenverkauf des ASV Durlach für die Saison 2016/17 hat begonnen. Die Preise betragen für Mitglieder 50 EUR, für Nichtmitglieder 70 EUR. Ansprechpartner ist Reinhard Rühle, Tel. 0721/403744, Mail: reinhardruehle(at)t-online.de. Die Dauerkarten können auch beim Heimspiel gegen Germ. Friedrichstal an der Stadionkasse erworben werden.

(23.8.2016 Weitere Fotos HIER) Mit einem verdienten 3:1(2:0)-Auswärtssieg beim TSV Reichenbach ist der ASV gestern Abend in die Verbandsligasaison 2016/17 gestartet. Nicht weniger als sieben Neuzugänge standen in der Anfangsformation des neuen ASV-Trainers Rouven Müller, drei weitere kamen im Verlauf des Spiels zum Einsatz. Dazu musste der ASV-Trainer auf die verletzten Merlin Tchanzu Yappi und Tobias Stoll sowie auf den gesperrten Benedikt Pfisterer verzichten. Nach einer 25-minütigen torchancenlosen Abtastphase war es der ASV, der die Initiative im Spiel ergriff; ein Schussversuch von Dragan Paljic löste jedoch noch keine Betroffenheit bei der TSV-Abwehr aus – eher schon der Alleingang von Ufuk Ekincier eine Minute später, bei dem TSV-Schlussmann Ermin Besic gerade noch rettend eingreifen konnte. In der 34. Minute war es dann soweit: Philipp Engert nahm ein Zuspiel in die Tiefe gegen die sich in der Vorwärtsbewegung befindende Reichenbacher Abwehr auf und vollstreckte zum Führungstreffer. Danach war der ASV klar Herr der Lage und konnte in der 45. Minute auf 2:0 erhöhen, als der hellwache Francisco Rodriguez erkannte, dass Ermin Besic den Ball nicht aufnehmen konnte und das Runde ins leere Eckige beförderte (unser Foto von Stefan Theil).

Nach der Pause brachte es Philipp Engert auf der gegnerischen Torlinie nicht fertig, einen Querpass von Ufuk Ekincier zum 3:0 einzuschieben (50.). In der Folge verlor der ASV die Kontrolle über das Spiel, versäumte es im defensiven Mittelfeld Zweikämpfe anzunehmen, gestattete zahlreiche Flanken und leistete sich in der eigenen Hälfte leichte Ballverluste. Die Konsequenz war das Anschlusstor durch Daniel Kulbatzki (59.). Mehr Schaden konnte der TSV Reichenbach aber glücklicherweise aus Durlacher Sicht nicht anrichten und bald eröffneten sich dem ASV klare Konterchancen. Eine davon nutzte der eingewechselte Alex Segura (89.) auf Pass des ebenfalls eingewechselten Ajanthan Navaneethakrishnan zum verdienten 3:1-Endstand. Am kommenden Sonntag wartet mit dem favorisierten FC Germania Friedrichstal ein anderes Kaliber auf den ASV. Mit verbesserter Zweikampfstärke, größerer Ballsicherheit und Kompaktheit im Mittelfeld kann man der Begegnung optimistisch entgegensehen.


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