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(20.9.2020) Mit einem auf beiden Seiten nicht unbedingt erwarteten 1:1 (0:0) trennten sich am Sonntag der ASV Durlach und der FV Leopoldshafen im Turmbergstadion. Der ASV, der weiterhin auf Fabian Eppler (Knie) und Ibrahim Ünsal (Mittelfußprellung) verzichten musste, begann im Vergleich zur Vorwoche gegen Linkenheim schwungvoller und erarbeitete sich zahlreiche Chancen, die jedoch je zweimal von Furkan Genç und Yaya Tschemeni Emagni nicht genutzt werden konnten. Dazu schoss kurz vor der Pause Dawid Jablonski aus zwei Metern das Spielgerät über den Querbalken. Von den Gästen war nahezu nichts zu sehen, wobei man ihnen zugute halten muss, dass die den allzu behäbig, manchmal auch überheblich aufbauenden ASV schon in der eigenen Hälfte störten, solange ihre Kräfte dies zuließen. Und fast wäre das 0:1 gefallen, als FVL-Stürmer  Sascha Krebs seinem Gegenspieler Mussa Jabbi enteilte, aber in Torhüter Valentin Deckers seinen Meister fand. Nach der Pause ging der ASV-Ballbesitz zwar weiter, aber die Offensivbemühungen blieben erfolglos, zumal erst Yaya Tschemeni Emagni und kurz darauf Dawid Jablonski im Strafraum zu Fall kamen und der Elfmeterpfiff ausblieb. Trainer Domenico Rizzo verstärkte die Offensive und brachte Stürmer Tadeusz Romaszko für Innenverteidiger Alexander Keier. Doch die Veränderung in der Innenverteidigung brachte zunächst den gegenteiligen Effekt: Prinston Tsafack und Orhan Durmaz vertändelten gemeinsam in der 72. Minute einen Ball an der Strafraumgrenze und „bedienten“ Gästeakteur Alexander Greiß, der mit dem zweiten Torschuss aufs ASV-Tor im gesamten Spiel den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Die Folge waren wütende, aber auch nicht sehr überlegt vorgetragene Angriffe. Trotzdem: als Tadeusz Romaszko im Strafraum gefoult wurde, gab es auch kaum Protest aus Leopoldshafen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Orhan Durmaz sicher (83.) Fast hätte der ASV noch gewonnen, doch ein Kopfball von Yaya Tschemeni Emagni landete am Pfosten und in der Nachspielzeit wurde ein Schuss des einegwechselten Christian Muraschow in letzter Sekunde geblockt. Fazit: Der nicht geschlossen, aber dennoch mit starkem Willen agierende ASV hat gesehen, dass spielerische Fähigkeiten allein nicht genügen, um eine Partie zu gewinnen. Die lange fehlende Zielstrebigkeit und die Harmlosigkeit bei Standards dieses Sonntags wird nicht reichen, um nächste Woche beim selbstbewussten und ungeschlagenen FC Eggenstein bestehen zu können.


(13.9.2020 - Foto: Giacomo Giangrasso) 1:0 (0:0) gewann der ASV Durlach am Sonntag gegen den Kreisliga-Aufsteiger FV Linkenheim – ein verdienter, aber mühevoll zustande gekommener Arbeitssieg. In der ersten Halbzeit machte sich bemerkbar, dass der ASV, der in der gesamten Vorbereitung von Verletzungen weitgehend verschont geblieben war, seine Stammelf umstellen musste: Fabian Eppler (Knieprobleme) und  Ibrahim Ünsal (Mittelfußprellung) fielen ganz aus, dazu mussten die etatmäßigen Stammspieler Jonathan Stuppe (Magenverstimmung) und Kay Haag (Nerv eingeklemmt) auf der Bank Platz nehmen. So kam Alexandru-Georgian Dudulescu, am selben Vormittag aus dem Urlaub zurückgekehrt, zu einem Einsatz von Anfang an und Roland Solonik bearbeitete die rechte Abwehrseite. Der ASV fand  gegen einen extrem defensiven Gegner nur schwer ins Spiel; Chancen blieben Mangelware. Lediglich Tadeusz Romaszko prüfte den starken argentinischen Linkenheimer Torhüter Angel Luciano Quinones mit einem Drehschuss und Orhan Durmaz köpfte einen Eckball knapp neben das Linkenheimer Gehäuse. Auf der Gegenseite fand der eingewechselte Boubacarr Janneh bei einer Halbchance seinen Meister in ASV-Torwart Thomas Muraschow. Nach der Pause kam mit den eingewechselten Jonathan Stuppe und Yaya Tschemeni Emagni mehr Ordnung und Torgefahr ins ASV-Spiel. Furkan Genç und Yaya Tschemeni Emagni hatten aus kürzester Distanz die Führung auf dem Fuß, Jonathan Stuppe schlenzte einen Freistoß nur Millimeter am linken Toreck vorbei und schließlich parierte Angel Luciano Quinones einen Distanzschuss von Dawid Jablonski mit einer Glanztat. Da die Linkenheimer sich kaum noch befreien konnten und der ASV unbändigen Siegeswillen zeigte, ließ das 1:0 nicht mehr lange auf sich warten: In der 82. Minute schickte Özen Can mit einem Traumpass Furkan Genç (Foto) in die Spitze, der das Zuspiel direkt aufnahm und mit trockenem Linksschuss ins rechte untere Toreck zelebrierte. Damit war die Entscheidung gefallen, der FV Linkenheim konnte in der verbleibenden Spielzeit keine Chance mehr herausspielen, präsentierte sich aber über 90 Minuten als diszipliniert defensiv arbeitendes Team, das noch manchen Gegnern Probleme bereiten wird.


(12.8.2020) Wie schon an anderer Stelle gemeldet, findet das Spiel im Kreispokal gegen VfB Grötzingen 2 am kommenden Sonntag, 16.8., 15.30 Uhr, im Durlacher Turmbergstadion statt. Der VfB Grötzingen hat auf sein Heimrecht verzichtet.

(27.7.2020 – Foto: Giacomo Giangrasso) 3:0, 8:2 und wieder 3:0 lauten die bisherigen Testspielergebnisse des ASV Durlach gegen die Gegner TSV Rettigheim (Kreisliga Heidelberg), ASV Wolfartsweier (A-Klasse) und SV Büchenbronn (Landesliga Mittelbaden). Für den kommenden Sonntag, wo es im BFV-Pokal (17 Uhr) gegen den FC Östringen geht, haben diese Ergebnisse dennoch keine Aussagekraft. Denn dann geht es gegen einen etablierten höherklassigen Landesligisten, der in dieser Saison vorne mitspielen will und gute Offensivqualitäten aufweist – nicht zuletzt dank des ehemaligen Durlacher Oberligaspielers Alexander Zimmermann, der als spielender Co-Trainer von Kirrlach nach Östringen gewechselt ist und alte Bekannte wiedersehen wird. Dem ASV merkt man an, dass mannschaftliche Geschlossenheit und Kombinationsfußball den Spielstil bestimmen sollen, aber nicht zuletzt aufgrund des großen Kaders, in dem jeder seine Chance sucht, hat sich in den Testspielen noch keine Stammformation eingespielt – aber dazu ist bis zum Beginn der Punkterunde auch noch Zeit. Manch einer kämpft noch mit seiner persönlichen Fitness und die Zweikämpfe, insbesondere in der Defensive, werden in einem Pokalspiel anders geführt werden müssen als in den Testbegegnungen. Deshalb wird auch das Pokalspiel am Sonntag nur einen vorübergehenden Eindruck vermitteln können. Das wird auch dem Gegner so gehen. Der ASV ist gegenüber dem höherklassigen und attraktiven Gegner gewiss nicht Favorit. Ein spannendes Spiel sollte auf jeden Fall zu erwarten sein. Die Aussicht auf einen Gegner auf Augenhöhe (TSV Grunbach oder FC Heidelsheim) sollte beide Vereine besonders motivieren. Und die Corona-Verordnung auch: ab dem 1. August dürfen bis zu 500 Zuschauer ins Stadion, unter Einhaltung der Hygieneregeln (u.a. Anwesenheitsliste für Zuschauer).


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