ASV Durlach 02 e.V.

ASV Durlach 1902

Newsticker

Werbung

ASV aktuell

Seite 1 von 2   »

(30.8.2026) Nach dem vierten Spieltag der Landesliga hat der ASV Durlach die Tabellenführung übernommen. Eine Momentaufnahme, die man im Verein gewiss realistisch sieht und nicht überbewertet. Aber sie tut dennoch gut – zuletzt hatte der ASV vor langer Zeit Platz 1 inne, am 10. April 2023. Eher von Bedeutung ist der Umstand, dass der ASV nach den vier allesamt siegreichen Spielen im August nur drei Punkte weniger auf dem Konto hat als in der vergangenen Saison nach 16 Spielen vor der Winterpause.
Im Sonntagspiel beim Aufsteiger Spvgg. Conweiler-Schwann brachte sich der ASV sehr schnell auf die Siegerstraße. Schon in der 5. Spielminute verwertete Slaven Jurisa einen Querpass von Valentino Vujinovic zum Führungstor. Nur vier Minuten später spielte derselbe Spieler auf der rechten Seite Paul Barisch frei, der Marcus Seel im Tor der Gastgeber mit einem gefühlvollen Heber zum 2:0 keine Chance ließ. Erst jetzt kam die Spvgg. allmählich besser ins Spiel und stellte teilweise vier Spieler gleichzeitig gegen die Abwehrkette des ASV. Doch die einzige Chance resultierte aus einem Standard, als Conweiler-Schwanns Linksfuß Arber Beqiri einen als Flanke gedachten Freistoß Richtung Tor zielte, aber nur den linken Pfosten traf (36.). Besser machte es der ASV in der 43. Minute, als Thales Viera eine flache Hereingabe von Paul Barisch aus kurzer Distanz zum 3:0 über die Linie drückte. Nach der Pause hätte es vielleicht noch ein wenig spannend werden können, doch Coschwas Torjäger Barkin Saytas (59.) setzte einen Heber statt ins nur knapp neben das ASV-Tor, weil ASV-Torhüter Bruno Gräßner Herranz den Ball mit den Handschuhspitzen noch berührt hatte. Im Gegenzug machte dann Valentino Vujinovic mit einem herrlichen Kopfball nach Flanke von Blagoj Angelov den Deckel auf den verdienten Auswärtssieg endgültig drauf und der ASV hatte noch Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu schrauben, doch ein Kopfball von Mike Eberhart (87.) ging letztlich knapp über das gegnerische Gehäuse.

(23.8.2026) Es war, wie man phrasenschweinverdächtig formulieren kann, ein Arbeitssieg. 1:0 (0:0) gewann der ASV Durlach am Sonntag beim FC Heidelsheim, einem Gegner, gegen den der ASV in der vergangenen Saison null Punkte geholt hatte. Dabei kamen die Durlacher in der ersten Halbzeit nahezu überhaupt nicht ins Spiel. Es dauerte bis zur 42. Minute, bis Raúl Amaro den kurzfristig vom SV Büchelberg nach Heidelsheim verpflichteten Riva-Kaan Dogan im FCH-Tor mit einem Schuss aus spitzem Winkel prüfte. Kurz zuvor hatte Vane Tasevski einen Kopfball zu hoch angesetzt. Die Platzherren waren im ersten Durchgang überlegen, versuchten es mit langen Bällen auf die Flügel und der ASV hatte seine liebe Not in der Defensive, weil viele Zweikämpfe unnötig verloren gingen und dem Spiel nach vorn auf dem ungewohnt stumpfen Rasen jegliche Kreativität fehlte. Die zweite Halbzeit begann mit mehreren Eckbällen für den ASV, die jedoch nicht unmittelbar zum Erfolg führten. Nachdem die Heidelsheimer erneut eine Ecke geklärt hatten, nahm der im Mittelkreis wartende ASV-Torhüter Bruno Gräßner Herranz die Kugel an und spielte einen präzisen Diagonalball auf Metinas Abromavicius, der von der Seitenlinie des rechten Flügels Richard Danilov bediente. Dieser hatte keine Mühe, aus halbrechter Position den ASV in Führung zu schießen (48.). Dass dieses 1:0 das Endergebnis sein würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand, denn die Begegnung wurde zusehends offener. Eine sensationelle Glanzparade zeigte Bruno Gräßner Herranz  Mitte der zweiten Halbzeit, als er einen Freistoß des eingewechselten Maurice Mayer, eines der besten Freistoßschützen der Liga, mit Hilfe des Innenpfostens aus dem Tordreieck kratzte. Auf der Gegenseite war es Riva-Kaan Dogan, der einen abgefälschten Freistoß von Slaven Jurisa ebenfalls glänzend aus dem Winkel holte. Heidelsheim warf mit zunehmender Spielzeit alles nach vorn und der ASV hatte reihenweise Konterchancen, doch bei den besten Einschussmöglichkeiten war stets ein Heidelsheimer Bein dazwischen. Das Spiel wurde ungemütlicher – allein nach der 70. Spielminute gab es neun gelbe Karten. In der 96. Minute erwischte es Metinas Abromavicius mit gelb/rot nach einem Gerangel während einer Spielunterbrechung im eigenen Fünfmeterraum. Die anschließende Ecke blieb wirkungslos und der ASV hatte dank seines geschlossenen Einsatzwillens und eines bärenstarken Bruno Gräßner Herranz zwischen den Pfosten den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren.


(16.8.2026, Foto: Samuel Degen) Wer am Sonntag zum Spiel des ASV Durlach gegen den FC Flehingen nicht rechtzeitig im Stadion war, hat unter Umständen mehrere Tore verpasst: Nach 14 Minuten stand es nämlich bereits 3:1 für den ASV Durlach. Äußerst temperamentvoll hatte die Partie der Mannschaft aus der Markgrafenstadt gegen den Aufsteiger aus dem Kraichgau begonnen. Nach sechs Minuten gelang Valentino Vujinovic nach Pass von Richard Danilov aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss hoch insrechte Eck der Führungstreffer, der jedoch genau eine Minute bestand hatte, weil im Gegenzug die auch im heutigen Spiel nicht fehlerfreie ASV—Defensive an der Strafraumgrenze nicht rechtzeitig eingriff und Flehingens Offensivakteur Moritz Martin zu einem unhaltbaren Flachschuss zum Ausgleich einlud. Auch der hatte nur eine Minute Bestand, weil der aufgerückte Raúl Javier Amaro dasselbe rechte Tordreieck anvisierte wie zuvor schon Valentino Vujinovic und genauso unhaltbar per Traumtor traf (8.). Schon in der 14. Minute erhöhte der ASV auf 3:1, als der erstmals eingesetzte Julian Fortomaris aus kurzer Distanz einen Querpass von Valentino Vujinovic verwertete. Das Spiel beruhigte sich danach nur kurz. Plötzlich stand es nur noch 3:2, als die Durlacher in der eigenen Hälfte vergeblich ein Foul an Slaven Jurisa reklamierten, der durchaus gerechtfertigte Pfiff aber ausblieb und die Balleroberung unmittelbar zum Anschlusstreffer durch Ali Yurdakul führte (27.). In der 36. Minute rächte Slaven Jurisa die erlittene Ungerechtigkeit dann auf seine Weise und verwandelte einen direkten Freistoß zum 4:2 und damit zu einem einigermaßen beruhigenden Vorsprung zur Pause. In den zweiten 45 Minuten sollte es ruhiger zugehen, zumal der ASV jetzt sicherer den Ball zirkulieren ließ als zuvor. In der 56. Minute schaffte Valentino Vujinovic, der einen Pass von Slaven Jurisa aus kurzer Entfernung ins Gehäuse stocherte, mir dem 5:2 klare Verhältnisse. Richard Danilov setzte in der 70. Minute noch einen drauf, als er einen Pass von Blagoj Angelov aufnahm, zu einem willensstarken Solo ansetzte und das Spielgerät flach im rechten Eck unterbrachte (Foto). Der ASV war damit letztlich souveräner Sieger nach anfänglichen Defiziten in der Defensive, der Aufsteiger aus dem Kraichgau enttäuschte nicht und verfügt erkennbar über gute Offensivqualitäten. Die Begegnung war von besonderer Fairness gekennzeichnet – es gab nicht eine gelbe Karte.


(9.8.2026) Seit 2018 sind Ligaspiele des ASV Durlach gegen den FV Ettlingenweier überliefert. Noch nie konnte der ASV seither vor den Toren Ettlingens gewinnen. Ein einziges Unentschieden war bisher das Optimum, das man erreichen konnte. Doch diesmal sollte der Fluch enden: mit 5:3 (1:1) gewann der ASV nach einem abwechslungsreichen Spiel, in dem die Offensivreihe mehr überzeugen konnte als die Abwehr. Es schien zunächst alles zu laufen wie üblicherweise in Ettlingenweier: die Gastgeber zogen sich zurück und warteten auf Fehler des ASV im Aufbau. Prompt gelang dem FVE schon in der sechsten Minute die Führung, als Nico Lehn eine Bogenlampe mit Windunterstützung aus halblinker Position ist rechte Toreck versenken konnte. Zum wiederholten Mal war der ASV in der Anfangsphase in Rückstand geraten. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Durlacher sich sortiert hatten und allmählich feldüberlegen wurden. Zunächst strich ein Schuss von Paul Barisch knapp am linken Pfosten vorbei, doch dann war es kurz vor der Pause Richard Danilov, der nach Vorbereitung von Raul Amaro mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielte (43.), der zu dieser Zeitpunkt für die Durlacher etwas schmeichelhaft war.
Doch nach der Pause drehte der ASV auf. Ein Doppelschlag von Valentino Vujinovic (47., 49.), der auf engem Raum mehrere Gegenspieler ins Leere laufen ließ, und ein Kopfball von Metinas Abromavicius, der fast von der Torauslinie eine Flanke von Richard Danilov versenkte, brachten dem ASV eine vermeintlich beruhigende 4:1-Führung (58.). Danach ließen die Durlacher Ball und Gegner laufen, hatten weitere Torchancen, vergaßen aber das solide Verteidigen. Folglich gelang dem nur fünf Minuten zuvor eingewechselten Sebastian Svitac das 2:4 (70.). Und das Spiel beruhigte sich nicht. Erfreulicherweise antwortete der ASV gleich mit dem nächsten Treffer, als erneut Valentino Vujinovic einen Lattenabpraller von Raul Amaro zum 2:5 im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte (72.). Aber auch dieses Tor schaffte keine Ruhe; vielmehr ließ Marvin Ritschel postwendend das 3:5 folgen (77.) und sorgte dafür, dass der ASV keine ruhige Schlussphase verleben konnte. Der ASV unterband die vom Gegner Richtung Strafraum geschlagenen halbhohen und hohen Bälle nicht, so dass rund um Bruno Graessner Herranz im ASV Tor bis zum Schluss ziemlicher Alarm herrschte, erst recht, nachdem Verteidiger David Baloi wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte kassiert hatte (82.). Doch trotz Unterzahl ließen die Durlacher nichts mehr zu und gingen aufgrund ihrer tollen Offensivleistung als verdienter Sieger vom Platz.

Seite 1 von 2   »

Premiumsponsoren

ASV-Restaurant

Geschichte des ASV als Buch erschienen

Mehr Infos hier klicken!

Classicsponsoren

Videos

Wetter



© Copyright 1902-2026 - ASV Durlach 1902 e.V.