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(6.10.2025, Archivfoto: Stefan Theil) Wenn der Karlsruher FV und der ASV Durlach gegeneinander spielen, was in der jüngeren Zeit kaum vorgekommen ist, dann schlägt das Herz der Fußballhistoriker höher. Der KFV wurde 1891 gegründet und ist damit der älteste Fußballverein Süddeutschlands. Der ASV wiederum wurde 1902 als FC Germania Durlach gegründet und gehört zu den wenigen Vereinen in Deutschland, die seit ihrer historischen Gründung ununterbrochen am Spielbetrieb teilgenommen hatten.  Beide Vereine wurden von Walther Bensemann, dem Fußballpionier und „Kicker“-Gründer, inspiriert, der lange in Karlsruhe wirkte. Seine Deutsche Meisterschaft im Jahre 1910 verdankte der KFV unter anderem einem Durlacher: Fritz Förderer, später Nationalspieler, war 1905 von Germania Durlach nach Karlsruhe gewechselt. Im Trikot der Nationalmannschaft verwandelte er den ersten Elfmeter der DFB-Geschichte und traf beim legendären 16:0 gegen Russland im Jahre 1912 fünfmal.
Im Jahre 2025 gehört der KFV zu den Meisterschaftsaspiranten der B-Klasse und musste sich auf den Olympia-Hertha-Gelände am Sonntag mit der „Zweiten“ des ASV auseinandersetzen – und dem ASV gelang ein überraschender, aber verdienter Auswärtssieg, der gleichzeitig die erste Niederlage für den KFV bedeutete. Die frühe Gastgeberführung durch Kylian Tchassem (3.) drehten die Durlacher nach Toren von Philipp Wagner (45.+3), Rahim Ates (63.) und Adnan Masic (67.) in eine bequeme 3:1-Führung, wobei es nach den Anschluss durch Furkan Avci (81.) nochmal eng wurde. Doch eine geschlossene kämpferische Leistung sicherte schließlich den verdienten Dreier im Duell zweier Vereine mit großer Tradition. Das nächste Spiel bestreitet der ASV am 12. Oktober um 15 Uhr bei GSK Karlsruhe.

(5.10.2025) Es hat nicht sollen sein: nach starker Leistung unterlag der ASV Durlach beim Tabellenführer FC Östringen mit 3:4 (3:3) – und für die Niederlage konnte der ASV nur bedingt etwas. Jedenfalls weiß man in Durlach jetzt, warum die Östringer Tabellenführer sind und zuhause wahrscheinlich so schnell nicht bezwungen werden können. Von der ersten Minute an kamen die Gastgeber mit einer ungeahnten Aggressivität ins Spiel, die jedoch zunächst nicht fruchtete. Vor allem, nachdem der ASV nach zehn Minuten schon 2:0 führte – Paulo Ursino Koffler hatte einen Konter durchs Zentrum mustergültig abgeschlossen und Blagoj Angelov von halblinks aus kurzer Distanz getroffen – stellten die Gastgeber eine Vierer-Sturmreihe auf und brachten den ASV mit langen Bällen stark in Bedrängnis. Den Anschlusstreffer von Dennis Gerber (26.) konterte Henrique do Nascimento Guimaraes mit einem traumhaften Volleyschuss zur 3:1-Führung (30.). Doch weil der ASV im Spielaufbau von hinten heraus zu nachlässig und im Eins gegen Eins defensiv zu wenig körperlich präsent war, hatten die Gastgeber durch Patrick Roedling (37.) und wieder Dennis Gerber (45. +3) bis zur Halbzeit ausgeglichen. Die fehlende körperliche Präsenz in der Abwehrkette ist dem ASV natürlich vorzuwerfen – gegen die vom Gastgeber bewusst initiierte Hektik waren die braven Durlacher machtlos. Schon vor der Pause wurde FCÖ-Spieler Alper Demirci, der sich nach einem Zweikampf nach dem Wohlbefinden eines ASV-Spielers erkundigte, von seiner Trainerbank mit dem Satz „Kümmere Dich um die eigenen und nicht um die Fremden!“ rüde zurechtgewiesen. Nahezu jeder Zweikampf wurde von der Östringer Bank und den fanatischen Zuschauern laut und heftig kommentiert. Ein absolutes Novum präsentierte zudem der Platzlautsprecher: Vor jedem Freistoß in Tornähe und jedem Eckball für den FCÖ tönten lautstark aggressive schlagartige Töne ins Spielfeld hinein, was die Stimmung zusätzlich aufheizte, mit Fairplay und Respekt, zu dem sich der FCÖ in seiner Sportplatzzeitung bekennt, nichts zu tun hat und nichts anderes als den Gastgebern einen Heimvorteil verschaffen sollte.

Den spielentscheidenden Schwachpunkt hatten die Östringer, die in der zweiten Halbzeit mit langen Bällen kaum noch reüssierten, aber bald entdeckt: Schiedsrichter Lenny Joshua Engel (Kieselbronn), der seit der vergangenen Saison Landesliga pfeifen darf, sah sich permanenten Kommentaren und Protesten der Östringer ausgesetzt (siehe Foto) und verteilte munter gelbe Karten, insgesamt 15 (!) – als ob ihm jemand beigebracht hätte, dass man damit ein Spiel beruhigen könnte. Und so ereignete sich die spielentscheidende Szene in der 70. Minute: Blagoj Angelov war im Mittelfeld heftig von den Beinen geholt worden. Es bildete sich eine Menschentraube, und als der Gefoulte aufstand, schlug ihm FCÖ-Akteur Francis Bediako mit der Faust ins Gesicht. Angelov schob den Gegner weg und sah dafür Rot. Der Übeltäter kam ungestraft davon. Doch damit nicht genug: Den anschließenden Freistoß wollte Mike Eberhart in den Strafraum heben, sah aber, dass der Gegner reagierte und nahm nochmals Anlauf: Das reichte dem Schiedsrichter, um ein Zeitspiel zu erkennen und den in der ersten Halbzeit verwarnten Eberhart mit Gelb-Rot vom Platz zu stellen. Müßig ist, darüber zu berichten, dass der ASV selbst mit neun Spielern noch hätte in Führung gehen können und zudem eine Rettungsaktion der Östringer auf der Torlinie hochgradig handspielverdächtig aussah. Nachdem in der vorletzten Minute Patrick Roedling zm 4:3 traf, hatten alle, was sie wollten – außer dem ASV, der der Körperlichkeit und den Provokationen des Tabellenführers nicht gewachsen war.


(28.9.2025) Einen in der Höhe überraschenden, aber gleichwohl verdienten 5:0 (2:0)-Heimsieg landete der ASV Durlach gegen den ATSV Mutschelbach und verbuchte damit den dritten Sieg in Folge, nicht zuletzt, weil die Stammformation gefunden zu sein scheint. Zum dritten Mal konnte der ASV in derselben Aufstellung antreten. Dennoch gab es in der Anfangsphase einige Holprigkeiten, als sich der ASV im Spielaufbau von hinten heraus zu dem einen oder anderen Fehlpass verleiten ließ, woraus die Gäste jedoch kein Kapital schlagen konnten. Nachdem Yousuf Adam Freeman in der 20. Minute für die Mutschelbacher den ersten Warnschuss hoch über das ASV-Gehäuse abgegeben hatte, machten es die Durlacher besser: In der 22. Minute traf der vor der Strafraumgrenze freigespielte Blagoj Angelov mit einem satten Linksschuss zur Führung ins Mutschelbacher Tor. Direkt nach Wiederanstoß wäre fast der Ausgleich gefallen, doch der ansonsten bei Felix Hoffmann gut aufgehobene Yousuf Adam Freeman traf aus Abseitsposition. In der 43. Minute fiel dann das 2:0 für den ASV Durlach: Valentino Vujinovic, der wegen einer nach einem Foul erlittenen Verletzung schon eine Auswechslung signalisiert hatte, schleppte sich bei einem Eckball noch in den gegnerischen Strafraum und traf prompt per Kopf zum 2:0. Nach der Pause spielte der ASV dominanter; die einzige nennenswerte Torannäherung der Gäste hatte Michel Musielewski in der 55. Minute ais spitzem Winkel vergeben. Es dauerte allerdings bis zur 71. Minute, bis der ASV durch einen Freistoß von Kennedy Paranagua Marques auf 3:0 erhöhen konnte. In der Folge ergaben sich für den ASV mehr und mehr Kontergelegenheiten, die allerdings zu unpräzise ausgespielt wurden. Dennoch trafen der aufgerückte Kelvin Evis mit einem satten 20-Meter-Flachschuss (80.) und Florent Anice Razafindraibe mit einem Kopfball nach Flanke des eingewechselten Majid Mohammedi (86.) zum 5:0-Endstand. Am kommenden Sonntag reist der ASV Durlach zum Tabellenführer nach Östringen.

(14.9.2025, Foto: Stefan Theil) Der ASV Durlach hat seine Negativserie von vier Niederlagen in Folge beendet und einen verdienten 2:1 (0:0)-Auswärtssieg bei den Kickers aus Büchig geholt. Gegen den Aufsteiger ergriff der ASV von Anfang an die Initiative und erarbeitete sich Chancen. Die beste davon mündete in einen Pfostenschuss durch Blagoj Angelov (5.). Die Gastgeber suchten ihr Heil zumeist in Kontern, für die der ASV sich prompt anfällig zeigte und glücklicherweise vor der Pause nicht in Rückstand geriet. Nach dem Wechsel funktionierte doe Defensivarbeit beim ASV besser, doch es dauerte bis zur 70. Minute, bis Kelvin Evis (Foto) mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern den Bann brach. Der Jubel war noch nicht verhallt, als die Gastgeber ausglichen. Leon Steinbrenner nutzte nach einer Rechtsflanke einen vermeidbaren Stellungsfehler in der ASV-Abwehr zum Ausgleich (74.). Danach wurde der ASV aber wieder druckvoller und in der 83. Minute konnte Valentino Vujinovic einen Querpass des eingewechselten Maximiliano Oliveira de Olivereira zum Siegtor vollenden. Weitere ASV-Treffer fielen der fehlenden Präzision bei letzten Pass zum Opfer. Auch wenn noch nicht alles rund lief, sollte der Auswärtssieg dem bis auf die noch verletzten Marco Varivoda und Dominik Haramustek endlich kompletten ASV-Kader Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben.


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