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(14.10.2020, 20.55 Uhr). Soeben hat Schiedsrichterin Chantal Kann das Pokalhalbfinale abgepfiffen. Der ASV gewann bei den Sportfreunden Forchheim 2:0 (2:0) durch zwei Tore von Mario Pavkovic. Ein ausführlicher Bericht folgt später an dieser Stelle! Endspielgegner ist die Fvgg. Weingarten (3:1 in Oberweier).

 

(11.10.2020) Ein 13-minütiger Blackout des ASV brachte den Durlachern am Freitagabend im ungewohnten schummrigen Flutlicht von Forchheim drei Gegentore und damit die erste Saisonniederlage ein. Beim 2:4 (1:3) hatte der ASV vor den Toren Karlsruhes letztlich in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht, um noch in die Punkte zu kommen. „Auf sie mit Gebrüll“ lautete die Parole der Gastgeber, die, bei jedem Zweikampf lautstark von ihrer Bank aus angefeuert, mit vier, fünf Spielern den ASV von der ersten Minute an überfallartig beim Spielaufbau störten. Hieraus konnten sich die Durlacher in den ersten 20 Minuten allmählich befreien und gingen nach einer Kombination über die rechte Seite mit der zweiten ASV-Chance auch verdient in Führung – und kassierten im Gegenzug (Karollus, 21.) prompt den Ausgleich. Dies motivierte die Gastgeber; der ASV gewann kaum noch einen Zweikampf in der Defensive, soweit er überhaupt einen bestritt, und bezahlte schlimmes Lehrgeld. Dass nach dem 2:1 (erneut Karollus, 24.) gleich das 3:1 durch einen berechtigten Foulelfmeter folgte (Burg, 33.), war die logische Konsequenz  - und wenn noch das eine oder andere Tor mehr gefallen wäre, hätte sich kein Durlacher beklagen dürfen.  Nach dem Wechsel änderte sich das Bild, nachdem schon in der 49. Minute Mario Pavkovic einen Freistoß zum Anschlusstreffer verwandelt hatte. Der ASV drückte auf den Ausgleich, die Gastgeber ließen ihr Angriffspressing, nicht aber ihre Lautstärke vermissen. Ibo Ünsal, dessen Schuss geblockt wurde, Furkan Genç, der eine hohe Hereingabe um wenige Zentimeter verfehlte und Orhan Durmaz, der, vom insoweit eben doch leuchtenden Flutlicht geblendet, nach einer Ecke einen Kopfball nicht plazieren konnte, waren aber erfolglos. Letztlich gelang den Gastgebern in der Nachspielzeit (Burg, 90.+2) sogar das 4:2. Beim ASV begann beim Mannschaftstreffen am Samstag bereits die Spielanalyse. Am kommenden Mittwoch treffen beide Mannschaften im Pokal-Halbfinale erneut aufeinander. Und wer es noch nicht gemerkt hat: Forchheim ist nach vier Siegen und einem Unentschieden Topfavorit der Liga.


(4.10.2020 – Foto: Giacomo Giangrasso) Solche Spiele gibt es, ist man versucht nach der heutigen torlosen Partie im Durlacher Turmbergstadion zu sagen, und riskiert dabei, einen Teil seines Vermögens dem Phrasenschwein spenden zu müssen. Trotzdem: vielleicht hatte der ASV noch nie in einem Spiel so viele Torchancen wie heute, doch es kam nichts dabei heraus. Der ASV, der weiterhin auf Fabian Eppler (verletzt) und Jonathan Stuppe verzichten musste, begann schwungvoll und hatte in den ersten zehn Minuten der Begegnung durch Özen Can und Sascha Bleibinhaus zwei hochkarätige Torchancen. Das Spiel auf ein Tor wurde nur kurzzeitig durch FCW-Akteur Albert Haxhijaj gestört, der einen Ball aufs ASV-Tordach setzte. Nach der torlosen ersten Halbzeit versuchten die Gäste etwas früher zu stören, doch mehr als zwei Halbchancen sprangen auch in den zweiten 45 Minuten für sie nicht heraus. Auf Durlacher Seite zielten Özen Can, Ibo Ünsal und Mario Pavkovic reihenweise zu hoch, und wenn dann doch ein Schuss aufs Tor kam, wurde er vom verbandsligaerfahrenen Ermin Besic entschärft. Als dann in der Nachspielzeit, die wegen der Spielverzögerungen durch den Gegner zu Recht auf fünf Minuten angesetzt war, Yaya Emagni einen Kopfball an die Querlatte setzte, war klar, dass es mit dem Heimsieg, der hochverdient gewesen wäre, nichts mehr wird. Der ASV muss sich vielleicht vorwerfen lassen, das Ziel zu sehr durch die Mitte und zu wenig über die Flügel gesucht zu haben und sich im Spielaufbau dem Tempo des Gegners angepasst zu haben. Andererseits bestätigt die Fülle der Torchancen, dass Vieles richtig war und die Einstellung hat auch gepasst. Irgendwann klingelt es wieder im gegnerischen Gehäuse, am besten am kommenden Freitag (19 Uhr) beim ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten Sportfreunde Forchheim.


(27.9.2020 – Foto: Giacomo Giangrasso) Dass der ASV Durlach von seinem Auswärtsspiel in Eggenstein mit einem 4:0 (0:0)-Sieg heimkehren würde, ahnte in und nach den ersten 45 Minuten keiner, der das Spiel gesehen hat. Vielmehr konnte sich der ASV glücklich schätzen, nicht mit einem Rückstand in die Kabine geschickt worden zu sein. In der Anfangsphase besetzten die Gastgeber die Offensivräume durchgängig mit bis zu vier Spielern, die an der hoch stehenden ASV-Viererkette auf Pässe in die Tiefe warteten. Man konnte erahnen, wie diese Mannschaft in Weingarten sechs Tore geschossen hatte. Trotzdem gelang den Eggensteinern im ersten Durchgang kein Treffer, obwohl schon früh Aaron Roth gefährlich vor Thomas Muraschow im ASV-Gehäuse aufgetaucht war und Robin Müller gleich zweimal das 1:0 auf dem Fuß hatte, aber einmal Thomas Muraschow direkt in die fangbereiten Arme schoss und beim zweiten Versuch um knapp einen Meter verzog. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild völlig. Der ASV, der vor der Pause nur wenig Zwingendes geboten und sich einer gemächlichen Spielweise hingegeben hatte, erhöhte das Tempo und kam zu Chancen. In der 55. Minute brach der für den gelbbelasteten Roland Solonik eingewechselte Alexander Keier den Bann, indem er nach einem Freistoß eine Hereingabe des erstmals wieder eingesetzten Ibo Ünsal mit dem Kopf schulmäßig im linken unteren Eck versenkte. Danach übernahmen die Durlacher zusehends das Kommando, während die Gastgeber nicht mehr viel zuzusetzen hatten und erst mit einer Freistoßchance kurz vor Schluss wieder in die Nähe des ASV-Tores kamen. Rund eine Viertelstunde nach dem 1:0 machte der ASV den Sack zu: Dawid Jablonski schickte mit einem Pass in die Tiefe Ibo Ünsal, der am schuldlosen Alemannia-Torhüter Moritz Heinzerling vorbei den Ball in die Ecke schob. Damit war das Spiel entschieden; es spielte nur noch der ASV. In der 78. Minute machte Neuzugang Mario Pavkovic auf sich aufmerksam, als er per sehenswertem Doppelpass Özen Can freispielte, der auf 3:0 erhöhte, eine Kombination zweier eingespielter „alter Durlacher“, die schon 2012 gemeinsam für den ASV aktiv waren. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Alexandru-Georgian Dudulescu, der einen Schlenzer gekonnt ins rechte Eck versenkte. Der ASV zeigte in zwei Halbzeiten zwei völlig verschiedene Gesichter. Das der zweiten 45 Minuten werden die zahlreich mitgereisten Fans sicher öfter sehen wollen.


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