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(3.9.2023) Eine knappe Woche nach dem Rücktritt von Spielertrainer Miguel Mota (der als Spieler ausgerechnet zum heutigen Gegner wechselte) hat der ASV Durlach in der Landesliga ein Ausrufezeichen gesetzt: Mit 7:2 (3:1) gewann die Elf aus der Markgrafenstadt beim zuvor solide in die Saison gestarteten FC Heidelsheim. Dabei bekamen die Gastgeber den ASV-Sturm über die ganze Spieldauer nicht in den Griff und der Auswärtssieg hätte am Ende noch höher ausfallen können. Schon in der 1. Minute gelang Oguzhan Dogancay, der mit einem Steilpass auf und davon gelaufen war, der Führungstreffer. Das wollten die Heidelsheimer allerdings nicht hinnehmen, hatten in der Folge mehr Ballbesitz, aber die Attacken endeten entweder am Aluminium oder beim Durlacher Torhüter Matias Martinez Freniche. Der ASV erwies sich als treffsicherer: In der 28. Minute vollendete Valentino Vujinovic eine Kombination über den rechten Flügel zum 2:0. Statt die sichere Führung zu verwalten, ließ der ASV sich aber erneut in die Defensive drängen und prompt fiel der Anschlusstreffer, als die linke ASV-Abwehrseite Heidelsheims Top-Scorer Maurice Mayer einen Querpass gestattete, den der drei Minuten zuvor eingewechselte Tim Ott aus kurzer Distanz versenkte (42.). Trotzdem dürfte es in der Heidelsheimer Kabine in der Pause ruhig gewesen sein, denn Antonino Nigliazzo stellte mit dem Halbzeitpfiff den alten Abstand wieder her.
Kaum war die Pause um, war es wieder vorbei mit dem Zurücklehnen für die Durlacher Fans. Ein weit geschlagener Freistoß der Gastgeber fand den Kopf von Abwehrspieler Michael Gärtner und der verkürzte auf 2:3 (47.) – ein Gegentor, das leicht zu verteidigen gewesen wäre. Doch wer nun dachte, dass der ASV in eine Abwehrschlacht gezwungen würde, sah sich getäuscht. Nur neun Minuten später kam nach einer durchaus fragwürdigen ASV-Eckballvariante im Gewühl vor dem Tor der aufgerückte Dario Jerkovic an den Ball und drosch das Spielgerät zum 4:2 wuchtig unter das Tordach. Danach hatten die Heidelsheimer, die dann Miguel Mota einwechselten, nichts mehr zuzusetzen und die Tore fielen wie reife Früchte gegen eine sich nahezu auflösende Heidelsheimer Abwehrkette. Davon profitierten der gut aufgelegte Antonino Nigliazzo (60, 73.) und der eingewechselte David Vasilj (80.) zur Freude des am Spieltag verantwortlichen Co-Trainers Marc Hornung und machten den 7:2-Auswärtssieg perfekt. In der Zwischenzeit hat der ASV auch einen neuen Cheftrainer gefunden: Hrvoje-Georg Erceg übernimmt den Verein nächste Woche. Der A-Lizenzinhaber, der als Trainer mit Mutschelbach und Heidelsheim schon drei Aufstiege feiern konnte, war schon in der abgebrochenen Corona-Saison 2019/20 beim ASV, dann aber zum FC Kirrlach gewechselt, der damals Oberligaambitionen hegte.

(29.8.2023, Foto: Samuel Degen) Miguel Mota ist nicht mehr Spielertrainer des Landesligisten ASV Durlach und wird den Verein verlassen. Er informierte am Montag zunächst den ASV-Vorstand und am Dienstag die Mannschaft persönlich über seinen Entschluss. Der ASV Durlach war mit vier Niederlagen in Serie, dabei drei gegen Favoriten der Liga, in die neue Saison gestartet; dabei stand der Kader des Vereins aufgrund von Urlaub und Verletzungen noch bei keinem Spiel komplett zur Verfügung. Der ASV-Vorstand bedauert und respektiert Motas Rücktritt: „Wir danken Miguel für seinen immer vorbildhaften Einsatz für den ASV in den ganzen Jahren, die er bei uns war. Er hat einen überragenden Anteil am Aufstieg 2022. Leider stellten sich unter ihm als Spielertrainer nicht die gewünschten Erfolge ein.“ Der ASV will baldmöglichst einen neuen Cheftrainer präsentieren. Beim Auswärtsspiel in Heidelsheim am kommenden Sonntag und in den Trainingseinheiten davor wird die Mannschaft von Co-Trainer Marc Hornung betreut.


(27.8.2023) Ohne die Stammelfanwärter Ibrahim Ünsal, José Tijeras und Niko Bajusic (Urlaub), Simon Leimann, Jonathan Stuppe (verletzt), Oguzhan Dogancay (krank) und Valentino Vujinovic (gesperrt) kam der ASV Durlach gegen den Meisterschaftsfavoriten GU/Türk. SV Pforzheim immer noch nicht in die Punkte und verlor im Turmbergstadion 0:2 (0:1). Dabei zeigte sich der ASV stark verbessert, stand in der Defensive stabil und meldete Pforzheims Torjäger Alex Jawo komplett ab. Bei schnellen Gegenstößen hätten Antonino Nigliazzo (knapp am Tor vorbei) und Antonino Amella (scheiterte an Pforzheims Torhüter Karagöz) in aussichtsreicher Position Mitte der ersten Hälfte den ASV in Führung bringen können. Doch es kam leider anders: Pforzheims Alan Delic ließ vom rechten Flügel kommend in der 37. Minute mit einem Geniestreich drei Durlacher aussteigen und versenkte die Kugel im linken Eck. Nach der Pause machte der ASV einen Fehler zuviel: Nach zuvor eigenem Ballbesitz unterlief Dawid Jablonski ein Foul im Strafraum. Den fälligen Elfmeter versenkte Pforzheims Mittelstürmer Alex Jawo mit seinem fünften Saisontor in die Tormitte zum letztlich entscheidenden 0:2 (55.). Der ASV, der dem Gegner insgesamt keine großen Torannäherungen gestattete, erwies sich in der Folge offensiv als nicht durchschlagskräftig genug, um das Spiel noch zu drehen, obwohl die eingewechselten Slawen Jurisa mit einem Fernschuss und David Vasilj mit einem Kopfball mit zwei guten Chancen einen Torerfolg verdient gehabt hätten.


(20.8.2023) Luca und Antonino Nigliazzo, Antonino Amella, Dario Jerkovic, Valentino Vujinovic, Lukas Jonhoff, Jonathan Stuppe, José Tijeras, Niko Bajusic, Simon Leimann – das war nicht etwa die Aufstellung des ASV Durlach beim heutigen Spiel in Östringen, sondern die Liste der fehlenden Stammspieler: einer gesperrt, zwei verletzt und sieben in Urlaub, zumeist bei Verwandten in der zweiten Heimat. Wenn der BFV im Amateurfußball wenigstens so viel Entgegenkommen zeigen würde, den Saisonbeginn nicht mitten in die Schulferien zu legen, anstatt am 20. August schon den dritten Landesligaspieltag anzusetzen, wäre sicher allen Vereinen geholfen. So jedenfalls wird es der noch weitere Wochen urlaubsbedingt geschwächte ASV weiter schwer haben, in die Punkte zu kommen, obwohl die Leistung beim Favoriten FC Östringen zu Optimismus Anlass gibt. Letztlich waren es aber wieder individuelle Fehler, die zu Toren führten und einer eingespielten, zweikampfstärkeren Mannschaft nicht passiert wären. Der defensiv stabil stehende ASV gestattete den Östringern in der ersten Halbzeit nur zwei Torchancen – beide waren drin. In der 27. Minute konnte Yannik Krämer für die Gastgeber die Führung erzielen, nachdem der ASV-Defensive vor dem Strafraum ein Querpass misslungen war. Der ASV seinerseits hatte durch Oguzhan Dogancay eine gefährliche Torannäherung, die jedoch aus leicht ungünstigem Winkel nicht zum Erfolg führte. Besser machte es erneut der FC Östringen durch Mirco Born, der in halbrechter Position Lorik Gashi davonlief und in der 39. Minute das 2:0 erzielte.  Nach dem Wechsel machte der ASV Druck. Miguel Mota gelang nach Querpass des eingewechselten Yannick Frey der Anschlusstreffer (52.). In der ASV-Drangphase köpfte zudem Tiago Coutinho Lemos an die Latte und ein weiterer Kopfball von Dawid Jablonski verfehlte das Ziel nur um wenige Zentimeter. Doch das Spiel kippte nicht: bei einem der wenigen Östringer Konter nur zehn Minuten nach dem Anschlusstreffer bekam Lorik Gashi, bedrängt von seinem Gegenspieler, den Ball an den Oberarm und es gab Handelfmeter, den Patrick Roedling sicher zum 3:1 verwandelte. Der ASV konnte, nicht zuletzt aufgrund fehlender personeller Alternativen, bei rund 35 Grad Hitze den Zwei-Tore-Rückstand nicht mehr umdrehen.


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