ASV Durlach 02 e.V.

ASV Durlach 1902

Newsticker

Saison 2014/15

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(16.6.2015 - Text: Jürgen Hildenbrand, Fotos: ASV-Archiv) Der ASV Durlach trauert um seinen langjährigen Spieler und Jugendtrainer Erich Hutzler, der Ende Mai 2015 im Alter von 89 Jahren in Durlach gestorben ist. Er wurde im engsten Familienkreis beigesetzt. Erich Hutzler war das letzte noch lebende Mitglied der legendären „Terbrak-Elf“, die in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der damaligen 2. Liga Süd dem Namen ASV Durlach einen guten Klang im deutschen Fußball verschaffte. Zusammen mit seinem Bruder Robert kam Erich Hutzler zur Saison 1949/50 vom Turnerbund Regensburg zum damaligen Landesligisten ins Turmbergstadion und konnte sofort zum Abschluss seines ersten Durlacher Jahres den Aufstieg in die 2. Liga Süd feiern. Während Robert den ASV gleich wieder verließ, fand Erich nicht zuletzt der Liebe wegen in Durlach seine zweite Heimat. Seinen bayrischen Slang konnte und wollte er jedoch zeitlebens nicht verbergen. Bis zum Abstieg 1955 glänzte Erich Hutzler (großes Foto unten rechts) in der 2. Liga als ballgewandter Mittelfeldspieler neben Bubi Wasko,  Rudi Streibel oder Franz Ulaga – alles Namen, die vielen älteren Durlacher Fußballfans noch in sehr guter Erinnerung sein dürften. Die Söhne der drei letztgenannten waren im Übrigen später ebenfalls beim ASV aktiv – ebenso wie auch Axel, der einzige Sohn der Familie Hutzler. Nach dem Abstieg hielt Erich Hutzler dem ASV auch in der ersten Amateurliga die Treue, bevor er 1962 seine Karriere (übrigens unter dem damaligen Trainer Kurt „Kaddel“ Ehrmann!) beendete. Dem ASV blieb er als Spieler in der dritten Mannschaft und bei den Alten Herren sowie als äußerst beliebter und erfolgreicher Jugendtrainer erhalten – der Verfasser des Textes hatte z. B. die Freude, unter ihm in der A-Jugend des ASV spielen zu dürfen. Der ASV Durlach wird Erich Hutzler ein ehrendes Andenken bewahren. 

(13.6.2015 - Text: Jürgen Hildenbrand)  Nach jahrelanger Pause veranstaltet der frischgebackene Fußballverbandsligist ASV Durlach in der Zeit vom 18. – 20. Juni 2015 wieder ein Sportfest im heimischen Turmbergstadion. Los geht es am Donnerstag 18. Juni ab 18.30 Uhr mit einem Blitzturnier der AH-Mannschaften des ASV Hagsfeld, der Spvgg. Durlach-Aue und des ASV. Am Freitag 19. Juni steht ab 17 Uhr das Firmen-Kleinfeldturnier um den „wuertenberger-Cup“ auf dem Programm. Und am Samstag 20. Juni dreht sich zunächst alles um die kleinen Fußballer beim Bambinispielfest (ab 10 Uhr), F-Jugendspielen (ab 12 Uhr) sowie einem E-Jugendturnier (ab 14 Uhr). Anschließend demonstrieren um 16 Uhr die erfolgreichen ASV-Damen in einem Spiel ihre Fußballkünste. Den Abschluss und gleichzeitigen Höhepunkt des Sportfestes soll ab 18 Uhr eine Neuauflage des ewig jungen Durlacher Lokalderbys bilden, wenn sich die mit bekannten Namen gespickten Traditionsmannschaften der Spielvereinigung Durlach-Aue und des ASV Durlach gegenüberstehen. Unser Foto zeigt die Traditionsmannschaft des ASV.

Die Meistermannschaft stehend v.l.n.r.: Sirus Motekallemi, Manuel Steigleder, Dennis Hascher, Osman Köktas, Francisco Rodriguez, Tobias Stoll, Kevin Esswein, Yannick Merz, Merlin Joel Tchanzu Yappi, Björn Schaller, Thomas Ernst, Uwe Schwell, Toni Mrkonijc, Jens Rössler, Markus Grimm, Timo Häberer (TW-Trainer), Hicham Ouaki (Trainer), Thomas Ley (Physiotherapeut); unten v.l.n.r.: José González, Sergio Benitez, Adnan Masic, Lukas Jonhoff, Dominik Reiss, Mustafa Timar, Alim Celik

Fotos von der Meisterehrung gibt es hier und vom Spiel hier!

(1.6.2015) Mit einem torlosen 0:0 gegen den starken FC Español, der als Topfavorit in die Liga gestartet war und fast die ganze Vorrunde über vor dem ASV auf Platz eins der Tabelle lag, verabschiedete sich der Landesligameister ASV Durlach, ausgezeichnet mit der Meisterplakette des Badischen Fußballverbandes, am Samstag in Richtung Verbandsliga. Aus Aufstiegs- und Jubelgründen entfällt deshalb an dieser Stelle der ansonsten obligatorische Spielbericht. Die Meisterschaft ist das Produkt eines optimalen Zusammenwirkens zwischen Trainer, Mannschaft und Umfeld. Zahlreiche Saisonhöhepunkte werden in Erinnerung bleiben, so am letzten Spieltag die Einwechslung des ASV-Urgesteins und Co-Trainers Sirus Motekallemi in der 89. Minute, der nach seinem vierten Kreuzbandriss unter dem frenetischen Beifall seiner vor allem weiblichen Fans zu einem Kurzeinsatz kam. In Erinnerung bleiben werden auch der überzeugende Sieg in Langensteinbach, der Heimsieg gegen Birkenfeld oder die dramatischen Schlussminuten in Kronau. Mit nur 14 Gegentoren in 28 Spielen hat der ASV statistisch pro Spiel genau 0,5 Gegentore bekommen, verfügte auch über eine der besten Angriffsreihen der Liga und blieb auswärts die ganze Saison über ohne Niederlage. Mit dieser Bilanz verabschiedet sich der ASV aus der Landesliga nach oben. Das Motto für die Zukunft soll lauten: Turmbergbahn statt Achterbahn, so ASV-Vorsitzender Robert Venzke bei der Meistererhrung. Denn diese fahre, anders als eine Achterbahn, kontinuierlich nach oben. Das Feiern selbst im Turmbergstadion fiel eher gediegen aus. Das Umfeld gewöhnt sich erst langsam an Erfolge und bleibt bescheiden.
 

(25.5.2015) Die Ausgangsposition war klar: Ein Unentschieden hätte dem ASV beim Auswärts- und Spitzenspiel in Langensteinbach gereicht, um den Tabellenzweiten aus Karlsbad auf Distanz zu halten und am vorletzten Spieltag Meister zu werden. Die Gastgeber wiederum mussten unbedingt gewinnen, um selbst noch Meister werden zu können und den punktgleichen Tabellendritten FC Birkenfeld auch noch m Auge behalten. Trainer Hicham Ouaki, bekannt für akribische Vermittlung von Defensivarbeit, hätte also ein Durlacher Bollwerk aufbauen können. Doch die selbstbewussten Durlacher stellten sich keinesfalls hintenrein, sondern versuchten mit Positionswechseln und klugen Bällen in die Tiefe das Spiel zu machen - und wurden schnell belohnt: Schon nach einer knappen halben Stunde führte der ASV 3:0. Zunächst hatte José González einen Hinterhalt-Schuss von Merlin Tchanzu Yappi clever und unhaltbar ins linke Langensteinbacher Toreck abgefälscht. Nur wenig später gelang Dennis Hascher mit einem satten Rechtsschuss nach einem Eckball das 2:0. Und nach einer halben Stunde leistete sich die komplett unsortierte Abwehr der Gastgeber ein Foul am durchgebrochenen Kevin Esswein. Den daraus zwangsweise resultierenden Strafstoß verwandelte Tobias Stoll ebenso fulminant wie sicher. Damit war das Spiel entschieden, hätte aber durchaus noch an Dramatik gewinnen können, wenn SVL-Torjäger Fabian Geckle direkt vor der Pause nicht das Lattenkreuz des ASV-Tores, sondern das Tor getroffen hätte. Auch in der zweiten Halbzeit war der ASV zunächst dominant, aber Osman Köktas und Kevin Esswein scheiterten am sicheren SVL-Torhüter Mikel Schuster. Letztlich war das Ehrentor des SVL in der 65. Minute durch Benjamin Weber, der einen ASV-Abwehrfehler an der Strafraumgrenze nutzte, nur noch Ergebniskosmetik, zumal Fabian Geckle nach einer Auseinandersetzung mit Tobias Stoll (vorausgegangen war ein rüdes Foul an Manuel Steigleder direkt vor der Trainerbank des SVL) mit gelb-rot vom Platz musste. Der ASV verwaltete den Sieg souverän und ließ nach dem Schlusspfiff zusammen mit den mitgereisten Fans (darunter nahezu vollzählig die ASV-Frauenmannnschaft) ein deutlich lautstarkes "Nie mehr Landesliga" durch das Langensteinbacher Stadion erschallen. Das Publikum des SVL und dessen Vereinsvorsitzender gratulierten dem ASV in großer sportlicher Fairness und stimmten über den Stadionlautsprecher sogar für den ASV "We are the Champions" an. Foto: Dietmar Gruber


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